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Abgeschlossene Projekte
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Umsetzungshilfen REACh-Risikominderung (RUH)

Umsetzungshilfen für ein erfolgreiches Risikomanagement im Rahmen von REACH

Umweltforschungsplan FKZ 205 67 462/02, im Auftrag des Umweltbundesamtes (Betreuung: Christine Frank/Christiane Heiß, IV 1.5)

 

Die Projektergebnisse dokumentiert www.reach-helfdesk.info

 

Laufzeit: 2/2006 - 11/2006

Bearbeitende bei sofia: Martin Führ und Stefanie Merenyi

Kooperationspartner:

Ökopol GmbH, Hamburg: Antonia Reihlen, Kerstin Heitmann und Heike Lüskow

Öko-Institut e.V., Freiburg: Dirk Bunke

sowie Zentralverband Oberflächentechnik e.V. (ZVO): Josef Hasler

und u.a. Textil- und Bekleidungsverband Nordwest: Monika Kohla

 

Das Projekt fragt am Beispiel konkreter Wertschöpfungsketten (Chemikalienanwendung im Bereich der Galvanik sowie in der Textilveredelung) danach, an welchen Punkten die betroffenen Unternehmen Umsetzungshilfen für das Risikomanagement unter REACH benötigen. Es baut dabei auf die in der Vorstudie entwickelte Methodik auf.

Unternehmen, die Adressat von REACh-Pflichten sind, haben im Kern die folgenden Punkte zu klären:

  • Was ist meine Rolle unter dem neuen Regelwerk? Was wird von mir erwartet? Wie kann ich die neue Rolle ausfüllen?
  • Wo bestehen Schnittstellen zum Verantwortungsbereich anderer Akteure?
  • Welche Strategien gibt es, mit diesen Schnittstellen umzugehen?
  • Was bedeutet dies für die – inner- und überbetrieblichen – Kommunikationsprozesse?
  • Auf welche vorhandenen Strukturen und Hilfsmittel kann ich zurückgreifen, um die vorgenannten Aufgaben zu bewältigen?

Im Wege eines „Ist-Soll-Vergleiches“ geht es zunächst darum, das aktuell verfügbare Wissen über verwendete Stoffe, aber auch die vorhandenen Prozesse und Instrumente zur Kommunikation und Kooperation entlang der Wertschöpfungskette den Anforderungen nach REACh gegenüberzustellen.

Stoffbeispiele veranschaulichen die Schnittstellen zwischen den REACh-Mechanismen und dem geltendem sektoralen Umweltrechtrecht (Immissionsschutz und Anlagensicherheit, Wasser, Abfall) und ermöglichen es, einerseits die praktische Umsetzung der REACh-Mechanismen zu erproben, sondern andererseits auch eventuelle Zielkonflikte oder Syner-gien zum Vollzug des sektoralen Umweltrechts zu identifizieren und Lösungsstrategien zu entwickeln. Daraus lässt sich dann ableiten, wie sich die vorhandene Instrumente in das REACH-Risikomanagement integrieren lassen und welche Anforderungen an eine Informati-ons- und Kommunikationsplattform zu stellen sind.

Ergebnisse des Projektes sind Instrumente für einen Ist-Soll-Abgleich für die Wertschöp-fungskette und für Betriebe über das Wissen und die Kommunikations- und Kooperations-prozesse zur Bewertung von Stoffen. Der Prozess des Ist-Soll-Abgleiches soll beschrieben und somit für andere Branchen nutzbar gemacht werden (Blaupause). Außerdem soll ein Konzept für eine Kooperations- und Kommunikationsplattform zur Unterstützung der Umset-zung von REACH erarbeitet werden, sowie Informationsmaterialien für Behörden.

Ein Transfer-Workshop für Vertreter von Umweltbehörden dient der Vorstellung der Erfahrungen, die im Rahmen des Vorhabens aus behördlicher Perspektive gesammelt werden und der Diskussion von Möglichkeiten, sich vorausschauend auf die neuen Rahmenbedingungen einzustellen. Der vom Umweltbundesamt durchgeführte Abschlussworkshop, voraussichtlich am 22. November im Bundespresseamt, Berlin, ermöglicht die Projektergebnisse mit der Fachöffentlichkeit auszutauschen.

Die einzelnen Arbeitsschritte werden von einem Projektteam bestehend aus den Projekt-nehmern Sofia und Ökopol, Vertretern von Unternehmen und beteiligter Verbände der 'Wertschöpfungskette Galvanik' sowie von Behörden durchgeführt.

Eine Kurzbeschreibung des Projektes finden sie hier ....  und hier in englisch ...

Auf Seiten des Umweltbundesamtes wird das Projekt von Ulrike Frank und Christiane Heiß betreut.

Die Gesamt-Projekleitung liegt bei Antonia Reihlen, Ökopol GmbH. Das Teil-Projekt zur Textilkette leitet Dirk Bunke, Öko-Institut e.V. 

Bei sofia wirken mit u.a. Jaqui Dopfer, Stefanie Merenyi sowie Martin Führ.

Siehe auch: www.reach-helpdesk.info

Informationen zur Vorstudie finden sie hier ...

 

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