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Finanzintermediation

Für die Koordination unzähliger einzelwirtschaftlicher Finanzierungs- bzw. Investmentpläne in einer modernen arbeitsteiligen Wirtschaft sind spezialisierte Institutionen unentbehrlich. Dabei handelt es sich beispielsweise um Börsen und andere Kapitalmärkte, um Banken, Versicherungen, Makler, Vermögensverwalter und sonstige Finanzdienstleister. Diese Institutionen werden auch als Finanzintermediäre bezeichnet.

 

Die Analyse von Finanzintermediären kann wesentliche Beiträge dazu leisten, das Verhalten der Akteure des Kapitalmarktgeschehens zu begreifen und daraus Schlußfolgerungen sowohl für einzelwirtschaftliche Fragestellungen (Investment-Strategie; Geschäftspolitik von Finanzdienstleistungsunternehmen etc.) als auch für gesamtwirtschaftliche Probleme (Notenbankpolitik, Bankenaufsicht, Zins- und Währungsstabilisierung etc.) zu ziehen.

 

Eine Sofia-Untersuchung wendet sich der Geschäftspolitik von Vermögensverwaltungsgesellschaften zu. Es zeigt sich, daß Vermögensverwalter einen Mehrwert für sich und ihre Kundschaft generieren können, indem sie die in der Regel erheblichen Transaktionskosten, die für den Kunden mit Investmententscheidungen verbunden sind, senken. Die Transaktionskosten können um so stärker gesenkt werden, je detaillierter die individuellen Transaktionskosten-Strukturen jedes einzelnen Kunden berücksichtigt werden.

 

Ausführlich dazu:

 

Markus Spiwoks, Intermediationstheorie der Vermögensverwaltung – Verstärkte Kundenbindung durch Berücksichtigung individueller Transaktionskosten, Sofia-Diskussionsbeiträge zur Institutionenanalyse, Nr. 98-4, Darmstadt 1998.

 

 

Die Kundenbindung im Bankgeschäft (sog. Bankloyalität) kann wesentliche Beiträge zum Geschäftserfolg von Kreditinstituten leisten. Eine Möglichkeit, die Bindung der Kundschaft an eine bestimmte Bank zu verstärken, besteht darin, Marken zu etablieren.

 

Ausführlich dazu:

 

Stephanie Friedrichs, Markenstrategien im Privatkundengeschäft von Kreditinstituten, Sofia-Studien zur Institutionenanalyse, Nr. 00-2, Darmstadt 2000.

 

 

Die Bedeutung von Venture Capital-Finanzierungen für junge Technologie-Unternehmen und damit für die Entwicklung der gesamten Volkswirtschaft wurde in den zurückliegenden Jahren mit zunehmender Intensität diskutiert. In dieser Debatte stechen drei Aspekte heraus: Erstens ist eine enge Kooperation der Unternehmensgründer einerseits mit der Wissenschaft und andererseits mit den Finanziers ein wichtiger Erfolgsfaktor. Zweitens zeigt eine Analyse des deutschen Venture Capital-Marktes, daß Banken – entgegen weitverbreiteter Einschätzungen - eine durchaus bedeutende und offensive Rolle bei VC-Finanzierungen spielen. Drittens können Venture Capital-Gesellschaften wesentliche Beiträge zur Verringerung von Transaktionskosten leisten, so daß diese Form der Finanzintermediation inzwischen zu einem der wichtigsten Bindeglieder zwischen Investoren und Unternehmensgründern geworden ist.

 

Ausführlich dazu:

 

Markus Spiwoks (Hrsg.), Venture Capital – Das Zusammenwirken von Innovatoren und Investoren, mit Beiträgen von John P. McDonnough, Oliver Hein und Markus Spiwoks, Sofia-Diskussionsbeiträge zur Institutionenanalyse, Nr. 99-7, Darmstadt 1999.

 

 

Für den Erfolg aktiver Portfoliomanagement-Strategien sind taugliche Kapitalmarktprognosen unerläßlich. Seit den 1950er Jahren wird diskutiert, wie die Güte von Kapitalmarktprognosen mit Hilfe objektiver statistischer Verfahren beurteilt werden kann. Inzwischen liegt eine Fülle unterschiedlicher statistischer Prognosegütemaße vor. Es hängt von den Details der Fragestellung ab, welches Prognosegütemaß als Beurteilungsmaßstab herangezogen werden sollte.

 

Ausführlich dazu:

 

Peter Andres und Markus Spiwoks, Prognosegütemaße – State of the Art der statistischen Ex-post-Beurteilung von Prognosen, Sofia-Studien zur Institutionenanalyse, Nr. 00-1, Darmstadt 2000.

 

 

Die Untersuchung von historischen Prognosezeitreihen zielt in erster Linie darauf ab zu ermitteln, ob diese Prognosen als Grundlage für Investment-Entscheidungen geeignet waren und gegebenenfalls welcher der alternativen Ansätze die besten Anlageergebnisse erzielt hätte.

 

Ausführlich dazu:

 

Thomas Albrecht, Zur Eignung professioneller Zinsprognosen als Entscheidungsgrundlage – Ein Vergleich der Zinsprognosen deutscher Banken mit der Zinserwartung "des Marktes", Sofia-Diskussionsbeiträge zur Institutionenanalyse, Nr. 00-7, Darmstadt 2000.

 

 

Aktive Portfoliomanagement-Strategien dominieren die Vermögensverwaltung für vermögende Privatkunden in Deutschland. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wovon die Auswahlentscheidung zwischen aktiven und passiven Anlagestrategien abhängig gemacht werden sollte. Es zeigt sich, dass die vorherrschende Prognosekompetenz das bedeutendste Auswahlkriterium darstellt.

 

Ausführlich dazu:

 

Markus Spiwoks, Aktives versus passives Portfoliomanagement - Prognosekompetenz als wichtigste Determinante der Auswahlentscheidung, Sofia-Diskussionsbeiträge zur Institutionenanalyse Nr. 01 - 2, Darmstadt 2001

 

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