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Abgeschlossene Projekte
Laufende Projekte
   
Laufende Projekte

  • LIFE AskREACH
    Das Vorhaben, gefördert von September 2017 bis August 2022  im EU-Programm LIFE, 
    - entwickelt eine EU-weit anwendbaren Smartphone App für Konsumenten-Anfragen nach REACH Art. 33(2);
    - verknüpft diese mit einer Datenbank mit Informationen zu SVHC in Erzeugnissen und
    - stellt ein "best practice"-Tool zur Verfügung, welches transaktionskostenarm den Datenaustausch in globalen Lieferketten ermöglichen soll.
    Die Projektleitung liegt beim Umweltbundesamt (Dessau/Berlin). Es wirken mit 19 Partner aus 13 Mitgliedstaaten der EU, darunter Behörden, NGOs sowie als wissenschaftliche Einrichtung die Sonderforschungsgruppe sofia an der Hochschule Darmstadt.
    Zu den Unterstützern zählen die Europäische Chemikalienagentur ECHA, der europäische Chemieverband Cefic, aber auch eine Reihe von Unternehmen.
    Weitere Informationen finden sich auf der Projektseite im Internet.

  • Evaluation der Strategischen Umweltprüfung in Deutschland und Entwicklung von Vorschlägen zur Optimierung des Vollzugs und des Rechtsrahmens
    Die Strategische Umweltprüfung (SUP) untersucht in systematischer Weise die voraussichtlichen Umweltwirkungen bestimmter Pläne oder Programme, um diese im Zuge entsprechender Aufstellungs- oder Änderungsverfahren in die Entscheidungsfindung einzubringen. Der bundesgesetzliche Rahmen für die SUP (UVPG, BauGB und ROG) besteht seit nunmehr etwa 10 Jahren, so dass sich die SUP mittlerweile in der Praxis etabliert hat. Im Forschungsvorhaben soll das Instrument der SUP durch eine retrospektive Gesetzesfolgenabschätzung umfassend evaluiert werden. Folgenden Fragen soll das vom Umweltbundesamt von Januar 2017 bis Oktober 2019 geförderte Forschungsvorhaben nachgehen:   
    1. Welche Wirkungen entfaltet die SUP in ihrer derzeitigen rechtlichen und vollzugspraktischen Ausgestaltung?
    2. Wie gestaltet sich die Anreizsituation der für die SUP relevanten Akteure im Hinblick auf eine effiziente und effektive Anwendung des Instruments SUP?
    3. Welche Defizite sind mit Blick auf den angestrebten Nutzen der SUP feststellbar (Effektivität)?
    4.   In welchem Verhältnis stehen Nutzen und Aufwand der SUP zueinander (Effizienz)
    5.  Welche Nachjustierungen in der Vollzugspraxis und im Rechtsrahmen sind zur Optimierung der SUP-Anwendung in Deutschland zu empfehlen, auch im Hinblick auf die potenzielle Leistungsfähigkeit des Instruments?
    Weitere Informationen zum Projekt

  • Konsumverhalten und Innovationen zur nachhaltigen Chemie (KInChem)
    Am Beispiel von Produkten mit problematischen Inhaltsstoffen
    Das vom BMBF-geförderte Vorhaben untersucht die Bedingungen, unter denen sich am Markt Produkte durchsetzen, die soweit möglich auf problematische Inhaltsstoffe verzichten. Es will damit zu einem "nachhaltigeren" Einsatz von Chemikalien beitragen. Der regulative Rahmen ergibt sich aus der EU-Chemikalienverordnung REACH.
    Im Kern geht es dabei darum, auf verschiedenen Ebenen Kommunikations- und Handlungsbarrieren abzubauen:
    1. Zwischen der Entscheidungssituation der Konsumenten und den (öko)toxikologischen Daten, etwa durch eine nutzerfreundlich gestaltet "App" zu problematischen Inhaltsstoffen;
    2. zwischen proaktiven Unternehmen und NGO´s sowie treibenden Akteuren auf Seiten der Regulierer sowie
    3. zwischen der „scientific communitity“ der (Öko)Toxikologie und den Transparenz-Mechanismen von REACH zur Gewährleistung der langfristigen Glaubwürdigkeit der Aktivitäten auf den ersten beiden Ebenen.
    Im Sinne von "Reallaboren" begleitet das Vorhaben verschiedene zumindest in der Erprobung befindliche Informations-Instrumente und evaluiert diese mithilfe eines breiten Spektrums sozialwissenschaftlicher Methoden, um Gestaltungsoptionen zu entwickeln, mit denen sich das REACH-System und dessen institutionellen Kontext fortentwickeln lässt.
    Hierzu sind u.a. Defizite und Lücken in verbraucherpolitischen Ansätzen zu addressieren, die sich bislang vorrangig auf die bloße  „Bereitstellung“ von nachhaltigkeitsbezogenen Produktinformationen beziehen.  Das Vorhaben stellt hingegen die Wahrnehmungsraster und Handlungskonstellationen in den Mittelpunkt, in den sich Verbraucher für oder gegen den Kauf eines Produktes entscheiden.
    Das vom BMBF im Rahmen der "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" (FONA) im Schwerpunkt "Nachhaltiges Wirtschaften" geförderte Forschungsprojekt startete im April 2015. Zum Projekt...


  • Ökonomisch-juristische Institutionenanalyse
    Interdisziplinäre Forschung zwischen Juristen und Ökonomen ist darauf angewiesen, Schlüsselbegriffe zu identifizieren, über die eine Verbindung der wissenschaftlichen Aussagen vermittelbar sind. Eines der zentralen Konzepte, die diese Funktion übernehmen können, ist der Begriff der Verhältnismäßigkeit, der sich in seiner rechtswissenschaftlichen Abstufung von Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit auch als Ausdruck des ökonomischen Prinzips interpretieren läßt.
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  • Finanzintermediation
    Die Analyse von Finanzintermediären kann wesentliche Beiträge dazu leisten, das Verhalten der Akteure des Kapitalmarktgeschehens zu begreifen und daraus Schlußfolgerungen sowohl für einzelwirtschaftliche Fragestellungen (Investment-Strategie; Geschäftspolitik von Finanzdienstleistungsunternehmen etc.) als auch für gesamtwirtschaftliche Probleme (Notenbankpolitik, Bankenaufsicht, Zins- und Währungsstabilisierung etc.) zu ziehen.
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  • Menschenbild und responsive Regulierung
    Unzählige Gesetze werden verabschiedet, ohne daß sich der Gesetzgeber Gedanken über die Folgen zu machen scheint. In diesem Band werden Verfahren der Gesetzesfolgenabschätzung vorgestellt und der Beitrag anderer Disziplinen für die Gesetzesfolgenforschung ausgelotet.
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Letzte Aktualisierung: 2017-10-10

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